Ihr Experte für Lipödem Operationen in Bonn

Ein Lipödem (Lipohyperplasia dolorosa) ist eine angeborene symmetrische Fettverteilungsstörung an den Extremitäten und im Hüftbereich – mit Schmerzhaftigkeit als Kernsymptom.

Definition

lipoedema

Definition

Beim Lipödem handelt es sich um eine schmerzhafte, vermutlich angeborene Fettverteilungsstörung. Diese in der Regel chronische Krankheit tritt besonders bei Frauen und Mädchen im Bereich der Extremitäten und im Rumpfbereich auf. Männer sind nur in den seltensten Fällen betroffen.

Die Erkrankung geht – meist in der zweiten Tageshälfte – mit unklaren Schmerzen einher (Lipohyperplasia dolorosa). An den Beinen werden sogenannte orthostatische Ödeme deutlich sichtbar, die durch langanhaltende Belastungen wie dauerhaftes Stehen oder Sitzen verursacht werden. Da auch der Körperstammbereich häufig mitbetroffen ist, sprechen wir von einer systemischen Erkrankung.

Fehlen die oben genannten Anzeichen in der Anamnese der Symptomatik, sprechen wir von einer Lipohypertrophie, die in der plastischen Chirurgie aber identisch behandelt wird. Charakteristisch für beide Befunde ist, dass die Schwellungen und Fetteinlagerungen an den Beinen in Knöchelhöhe enden.

Die ersten Anzeichen für das Lipödem treten zumeist zum Ende der Pubertät auf. Die Krankheit kann aber auch in jedem anderen Lebensalter ihren Anfang nehmen.

Epidemiologischen Studien zufolge sind ca. 10% aller Frauen von Lipödem betroffen. Da diese chronische Krankheit, die nichts mit dem eigenen Gewicht zu tun hat, bis heute in ihren Ursachen weitreichend ungeklärt und eine eindeutige Diagnose daher nur sehr schwer zu stellen ist, gehen wir von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus.
Sollten Sie befürchten, erkrankt zu sein, wenden Sie sich bitte unbedingt an einen Spezialisten, der über ausgeprägte Kenntnisse in Diagnose und Behandlung von Lipödem oder Lipohypertrophie verfügt, oder vereinbaren Sie, wenn Sie möchten, einen ersten Beratungstermin hier bei uns in Bonn.

Auf einen Blick
DAUER

1-3 Stunden

NARKOSE

Tumeszenzanästhesie oder Allgemeinanästhesie

NACHBEHANDLUNG

6-8 Wochen
Kompressionsbekleidung

GESELLSCHAFTSFÄHIG

Nach circa 2-3 Tagen

SPORT
Nach 6-8 Wochen
Fragen & Antworten
FRAGEN VOR DER OPERATION
Die meisten Frauen bemerken die ersten Symptome in der Pubertät. Obwohl sich das Alltagsverhalten nicht ändert, nehmen Betroffene unkontrolliert an schmerzhafter Masse an Beinen und Armen zu. Die Extremitäten werden schmerz- und berührungsempfindlich. Sie verlieren an Kontur. Oberschenkel und Oberarme aufgrund der Massigkeit nach unten und verdecken Ellenbogen- und Kniegelenke. Durch die Zunahme an Masse im Bereich der Unterschenkel kann man plötzlich keine Stiefel mehr tragen. Zudem ist man übersäht von blauen Flecken, weil selbst kleinste Berührungen Hämatome verursachen. Es entwickelt sich ein permanentes Schweregefühl. Die eigenen Beine werden wie dauerhafte Gewichte, die man kaum noch tragen kann. Insbesondere in der Zeit von Schwangerschaften können ausgeprägte Krankheitsschübe auftreten. Man vermutet, dass Östrogen und der Hormonhaushalt insgesamt bei Frauen einen wesentlichen Impact auf die Erkrankung hat. Beweise dafür fehlen jedoch bis heute.
Ja. Wir halten das Lipödem für eine sogenannte „systematische“ Erkrankung, d.h. sie kann den gesamten Körper betreffen, somit also auch Bauch, Rücken und Kinnpartie.

Der erste Schritt ist der Gang zum Phlebologen. Dieser sollte unseres Erachtens die erste Anlaufstation bei der Diagnosefindung sein, weil er andere Pathologien ausschließen und eine Differenzierung zwischen Lipödem- und Lymphödem-Komponenten durchführen kann. Außerdem untersucht er die gesamte  Durchblutungssituation und die Qualität des venösen Blutabflusses. Diese Punkte sind mit ausschlaggebend für eine allumfassende Lipödem-Therapie. Beim Phlebologen beginnt meist auch schon der erste Schritt der therapeutischen Kette: Kompressionskleidung und manuelle Lymphdrainage können den Krankheitsverlauf verlangsamen und sind die optimale Vorbereitung für eine später unter Umständen notwendige operative Therapie. Wichtig: Lassen Sie sich beim Facharzt für Phlebologie alle Befunde und die Diagnose unbedingt schriftlich gebe und bringen Sie diese Unterlagen bitte zu Ihrem Erstgespräch bei uns mit.

Bitte bedenken Sie, dass sowohl Beratungsgespräche als auch mögliche Operationen ohne phlebologischen Diagnosenachweis gesetzlich leider als kosmetische Eingriffe gewertet werden und somit mehrwertsteuerpflichtig für Sie sind.
Auf jeden Fall! Je mehr Gewicht sie auf langsamem Weg schon vor dem Eingriff verlieren, desto besser wird das operative Ergebnis sein.
Das ist eine schwierige Frage. Der Erfahrung nach sagen wir immer: Je früher, desto besser. Ihre Haut wird es Ihnen danken.
Natürlich. Allerdings sollte Ihnen Sie bewusst sein, dass das Lymphödem ein Leben lang bestehen kann, Sie also auch ein Leben lang Kompressionswäsche tragen müssen. Durch eine Operation wird sich Ihr Befund in der Regel aber nicht verschlechtern.
Unserer Erfahrung nach bestimmt der individuelle Leidensdruck den Zeitpunkt der Operation. Es gibt sehr leichte und langsam verlaufende Erkrankungsformen, bei denen die Patientinnen allein durch eine konservative Therapie viele Jahre lang im selben Stadium gehalten werden können und eine gute Lebensqualität haben. Wir empfehlen dennoch, die Operation in sehr frühen Stadien vornehmen zu lassen, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass man ein Fortschreiten der Erkrankung damit erheblich verlangsamen kann.
In den letzten Jahren haben wir das außerordentliche Privileg genossen, sowohl in TAL, PAL als auch in WAL Behandlungen durchführen zu können. Eins können wir Ihnen darum versichern: Es gibt keine optimale Therapie. Die Expertise Ihres Chirurgen ist ausschlaggebend für das Ergebnis. In der Hand eines erfahrenen Spezialisten ist es fast egal, welche Technik man benutzt. Die Ergebnisse sind meist vergleichbar und gut. Die Kollegen, die ihr jeweiliges System für „das beste“ erklären, haben andere Systeme nicht immer ausführlich genug getestet, oder sie haben mit ihrem System den sichersten Umgang und bestätigen folglich aufgrund ihrer Ergebnisse ihre Präferenz in der Wahl des Systems. Die wasserstrahlassistierte Liposuktion zum Beispiel ist unseres Erachtens ein sehr schonendes und gutes Verfahren, welches sehr kurze Operationszeiten zulässt, da man die Tumeszenzanästhesie kaum einwirken lassen muss. Aufgrund der meist sehr ausgeprägten Befunde beim Lipödem muss der Wasserstrahl intraoperativ häufig aber deutlich reduziert eingesetzt oder es muss sogar pausiert werden, da man die Patientin sonst schlichtweg überwässert, was sich postoperativ in Anämien mit konsekutiven Kreislaufschwierigkeiten äußern kann. Weiterhin haben viele Patientinnen nach dem Eingriff oft starke, muskelkaterartige Schmerzen, weil der harte Wasserstrahl die Muskelfaszien reizt. Unserer Erfahrung nach ist die WAL eine modifizierte und bessere TAL. Beide Verfahren sind jedoch zweifellos sehr gut. Bei der PAL, die wir hauptsächlich benutzen, infiltrieren wir genau maximal die Menge an Tumeszenzlösung, wie wir am Ende auch an Fettaspirat erwarten. Bei der vibrationsgestützten Liposuktion lösen sich die Fettzellen ohne Kraft aus den Zellverbänden; durch die mechanische Reizung der Haut haben wir meist eine sehr gute und anderen Verfahren überlegene Hautretraktion. Aber auch hier ist entscheidend, dass die Operation von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt wird, da im Gegensatz zu anderen Verfahren das Gefühl fürs Gewebe durch die ständige Vibration reduziert wird. Das Charmante an der PAL ist aus unserer Sicht die Möglichkeit, viele verschiedene Kanülen – spezifisch abgestimmt auf die jeweilige Körperregion – zu benutzen, so dass wir in jedem Behandlungsbereich das optimale Werkzeug zur Verfügung haben. Weiterhin ist unseres Erachtens das Verfahren bei Re-Lipos und Korrekturen den anderen Verfahren deutlich überlegen, da man sich mithilfe der vibrationsgestützten Technik ohne Kraftaufwand durch das vernarbte Gewebe bewegen kann und die Patientinnen postoperativ deutlich weniger Schmerzen haben. Ausdrücklich sei angemerkt, dass alle hier geschilderten Erkenntnisse auf persönlichen Erfahrungen basieren; sie erheben nicht den Anspruch auf Vollkommenheit oder Richtigkeit. Wir können Ihnen ja nur berichten, was wir in unserer Praxis – nach hunderten Behandlungen mit allen 3 Systemen – festgestellt haben.
Wir sind keine Freunde von absoluten Zahlen. Wir können – unter stationären Bedingen – bis zu 10% des Körpergewichts absaugen; wir operieren in der Regel so lange, bis wir der Meinung sind, das optimale Resultat erzielt zu haben. Das kann nach 3 Litern sein, aber auch nach 8 Litern. Sie müssen uns diesbezüglich vertrauen, da wir ein sehr erfahrenes Team sind und in der Vergangenheit stets ein gutes Gefühl für das Endresultat bewiesen haben.

BODYTITE ist eine der effektivsten und modernsten Methoden zur intraoperativen Hautstraffung bei Liposuktion. Mit der eingesetzten bipolaren Radiofrequenzenergie wird die Energie genau dahin gebracht, wo sie hin soll – in die Haut.
Diese wird dicker, elastischer und straffer. Lymphbahnen, Nerven und Gefäße werden bei diesem Verfahren effektiv geschont.

Mehr Informationen zum Bodytitel finden Sie unter: https://jorjani.de/bodytite/

Wir operieren derzeit an 2 Standorten:

Im Franzikus-Kankenhaus Linz am Rhein (https://www.krankenhaus-linz-remagen.de/informationen-fuer-patienten-besucher/ihre-anreise) und in der

Beethoven Klinik in Köln (https://www.beethoven-klinik-koeln.de/).

Das Franziskus-Krankenhaus Linz am Rhein ist ein öffentliches Krankenhaus mit einer eigenen Intensivstation. Die Beethoven-Klinik ist eine private Klinik ohne Intensivstation.
In beiden Häusern sind Sie medizinisch bestens aufgehoben. Im Franziskus-Krankenhaus Linz am Rhein gilt ein Gewichtslimit von 130kg, da dies die maximale Traglast der Operationstische vor Ort ist.

In der Beethoven Klinik in Köln gilt für Beinoperationen ein BMI-Limit von 32.
Relevante Nebenerkrankungen dürfen aufgrund der fehlenden Intensivkapazität nicht vorliegen.

Die Zahl der Operationen lässt sich nicht von Beginn an definitiv festlegen. Unsere Faustformel lautet: Wir führen soviele Eingriffe durch, wie nötig sind, um unsere Patientinnen beschwerdefrei und glücklich zu machen. Dieses Ergebnis kann bereits nach einem Eingriff erreicht sein oder aber auch erst nach vier bis fünf Eingriffen. Es hat sich bewährt, die unteren Extremitäten (Beine) in zwei Sitzungen zu operieren (Vorderseite/Rückseite). Arme und Stamm werden jeweils in Einzeleingriffen therapiert.
  1. BEINE VENTRAL (VORDERSEITE) – VON DEN HÜFTEN BIS ZUM KNÖCHEL. INBEGRIFFEN SIND HIER DIE INNENSCHENKEL, DIE AUßENSCHENKEL UND DER FRONTBEREICH.
  2. BEINE DORSAL (RÜCKSEITE) – VON DEN REITERHOSEN BIS ZU DEN KNÖCHELN OHNE DEN DIREKTEN GESÄßBEREICH. ZU BEACHTEN IST, DASS REITERHOSEN EINEN TEIL DES GESÄßES AUSMACHEN UND IMMER MITBEHANDELT WERDEN.
  3. FLANKEN UND GESÄß
  4. ARME – VON DEN HANDGELENKEN BIS ZU DEN SCHULTERKAPPEN
  5. BAUCH – DAZU ZÄHLEN AUCH DIE FLANKEN UND BRUSTAUSLÄUFER
  6. RÜCKEN – DER GESAMTE RÜCKEN VOM NACKEN BIS ZU DEN FLANKEN

 

Bitte beachten Sie, dass wir nur in den seltensten Ausnahmefällen Operationsgebiete kombinieren. Die Flanken zum Beispiel können unter Umständen mit der dorsalen Seite der Beine kombiniert werden.
Die Operation der Arme hingegen kann nicht mit dem Eingriff an den Beinen oder am Bauch kombiniert werden. Der Grund dafür liegt zum einen in der Größe des entstehenden Wundgebiets und zum anderen in der Operationsdauer. Wir therapieren jeden Bereich zu 100% – und das braucht einfach seine Zeit.

Ca. 8 Wochen vor dem Eingriff erhalten Sie von uns eine E-Mail mit allen Informationen, die Sie bezüglich der Operation und der Vor- und Nachsorge benötigen. Die E-Mail beinhaltet zusätzlich alle Unterlagen, die wir im Vorfeld von Ihnen brauchen, sowie Hinweise zur Folgekostenversicherung und zum erforderlichen Kompressionsmieder.

Mit der E-Mail erhalten Sie außerdem Ihre Rechnung, die zu 100% vor Ihrer OP zu begleichen ist.

Vor dem Eingriff werden Sie bezüglich eines anästhesiologischen Aufklärungsgesprächs und des Ablaufs der Patientenaufnahme wie folgt kontaktiert:

  • Franziskus-Krankenhaus Linz am Rhein:
    2-4 Wochen vor OP
  • Beethoven Klinik:
    1-2 Wochen vor OP
Natürlich nicht. 99% unserer Patienten in der Lipödembehandlung sind Frauen. Bitte bereiten Sie sich hierfür vor und nehmen Sie vorsorglich Ihre Hygieneartikel mit ins Krankenhaus. Aus hygienischen Gründen müssen wir Sie bitten, während der OP einen Tampon oder eine Menstruationstasse zu benutzen. Nach der OP dürfen Sie gern auf eine Binde umsteigen.
Das sollten Sie bitte sogar: Sowohl Ihre Beine als auch Ihren Schambereich sollten Sie vor der OP rasieren. Bitte beachten Sie, dass die Rasur spätestens 48 Stunden vor dem Operationstermin erfolgt.
  1. Regelmäßiges Tragen der Kompressionswäsche 4-6 Wochen vor der Operation macht das Gewebe weicher und den Eingriff für uns leichter.
  2. Nach dem operativen Eingriff brauchen Sie 6-8 Wochen lang 2 x die Woche eine Lymphdrainage. Bitte denken Sie VOR DER OPERATION daran, Ihre Termine dafür rechtzeitig zu vereinbaren.
  3. Wir benötigen 10 Tage vor der Operation bedingungslos von allen Patientinnen ein aktuelles Labor mit kleinem Blutbild, Elektrolyten, Nierenretentionsparametern, Leberwerten und Gerinnungswerten.
  4. Bitte nehmen Sie zwei Wochen vor Ihrer Operation keine blutverdünnenden Medikamente ein. Dazu zählen auch Ananas-Extrakte und Globuli.
  5. Bitte denken Sie an die rechtzeitige Bestellung Ihrer Kompressionswäsche (keine Flachstrickware) für die OP. Folgendes gilt es hier zu beachten: – Hosen bitte in der aktuellen Größe (ohne Hygieneöffnung) + Kompressionssocken
    – Arme und Stamm eine Konfektionsgröße kleiner + Kompressionshandschuhe
    Sie werden im Verlauf der Behandlung in allen Körperregionen ein oder zwei Konfektionsgrößen verlieren, so dass Sie neue Kompressionswäsche benötigen werden. Im Idealfall wechseln Sie nach 14 Tagen direkt in die gewohnte Flachstrickversorgung.
  6. Bitte achten Sie darauf, dass Sie – ebenfalls 14 Wochen vor Ihrer Operation – eine Folgekostenversicherung abschließen und uns einen entsprechenden Nachweis darüber erbringen.
  7. Bitte denken Sie daran, dass uns die unterschriebenen Originale der Aufklärungen 14 Tage vor Operation vorliegen müssen. Zu den Dokumenten, die vorliegen müssen, gehören: Ihre Honorarvereinbarung(en), die „Chirurgische Aufklärung zur Liposuktion,“ die „Aufklärung zur Transfusion von Fremdblut“).
  8. Bitte rasieren Sie 48h vor Operation Ihre Beine und Ihren Schambereich.
  9. Auf Kunstnägel und Nagellack bitten wir Sie zu verzichten.
  10. Bitte stellen Sie sicher, dass der Rechnungsbetrag zu 100% vor der Operation beglichen wurde.
FRAGEN ZUM STATIONÄREN AUFENTHALT
  • dunkle Kleidung
    weite bequeme Socken
  • Kompressionswäsche
  • ggf. Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen
  • bequeme Schuhe / Badeschlappen für die Dusche
  • Hygieneartikel (Tampons, Binden, Menstruationstassen)
  • langes Ladekabel für Ihre Mobilgeräte
  • Kopfhörer / ggf. Ohropax


Handtücher werden gestellt.

Bitte informieren Sie uns / das Krankenhaus / die Klinik hierüber mindestens 14 Tage vor dem geplanten Eingriff.

Es wird ausschließlich Folgendes angeboten:

  • vegane Kost
  • vegetarische Kost
  • Fisch- und Fleisch-Gerichte


Auf Unverträglichkeiten, wie auf Laktose oder Gluten, kann, sofern wir rechtzeitig informiert werden, Rücksicht genommen werden.

Bitte bringen Sie Spezialkost, die Sie benötigen, selbst mit. Kühlschränke befinden sich entweder auf der Station oder in den Zimmern – abhängig von der Station und vom Standort Ihres Eingriffs.

Weitere Sonderwünsche können leider nicht berücksichtigt werden.

In der Regel dauern die Eingriffe 2-3 Stunden. Sie werden von uns ausschließlich in einem stationären Setting durchgeführt, bei dem die Patientinnen mindestens eine Nacht im Krankenhaus überwacht werden müssen. So schlafen Sie ruhiger – und wir natürlich auch. Kleinere Operationen können nach Absprache auch ambulant durchgeführt werden.
In der Regel werden alle Inzisionsstellen vernäht, da wir aufgrund der speziellen Operationstechnik sehr trocken operieren und unsere Patientinnen dadurch postoperativ kaum “auslaufen”.

Herr Dr. Jorjani visitiert Sie in der Regel am OP-Tag und einen Tag nach der OP. An den darauffolgenden Tagen werden Sie von den diensthabenden ärztlichen Kollegen visitiert. Herr Dr. Jorjani steht im ständigen Kontakt mit den Stationen und wird kontinuierlich über alles informiert. Bei dringender Notwendigkeit werden Sie selbstverständlich täglich von Herrn Jorjani visitiert.

FRAGEN NACH DER OPERATON
Das ist von Patientin zu Patientin unterschiedlich. Einige können sie weglassen, nachdem sie sie jeweils für 6-8 Wochen postoperativ getragen haben. Andere Patientinnen müssen die Kompressionskleidung ein Leben lang tragen.
Ja. Mindestens 2 x die Woche, 6-8 Wochen lang.
Sehr sogar. In der Regel erreichen Sie Ihr Schwellmaximum 14 Tage nach der Operation. Danach schwellen die therapierten Bereiche sukzessive ab. Manchmal schneller, manchmal langsamer. Bitte haben Sie Geduld.
Die Fäden werden nach 10-14 Tagen bei uns oder Ihrem Hausarzt gezogen.
Unsere ehrliche Antwort lautet, dass wir es nicht wissen, weil wir bis heute nicht genau wissen, woher die Erkrankung eigentlich kommt. Was wir Ihnen jedoch sagen können, ist, dass viele Patientinnen nach Durchführung der Operation mit stabilen Langzeitergebnissen leben, sofern sie einen guten und gesunden Lebensstil einhalten. Nach operativer Therapie ändert sich der Stoffwechsel vieler Patientinnen zum Guten und sie verlieren schlagartig viel Gewicht. Die Ursache hierfür ist bis heute unklar.
Das ist von Patientin zu Patientin unterschiedlich und abhängig von Hautqualität, Alter, sportlicher Aktivität und natürlich auch von der Menge an abgesaugtem Fett. Die Faustformel lautet: je früher man sich behandeln lässt, desto geringer ist das Risiko für die Notwendigkeit einer Straffung, da die Haut in jungen Jahren meist eine außerordentlich gute Rückbildungsfähigkeit aufweist. In unserer Klinik bringen wir eine hohe Expertise bezüglich Liposuktionen und Körperstraffungen mit, so dass wir sie im Fall der Fälle gerne ganzheitlich beraten/ behandeln können. Mit Hilfe des Bodytite™-Systems kann man bei geringgradig zu erwartenden Hautüberschüssen sehr gute Ergebnisse erzielen.
Bei Seromen handelt es sich um Flüssigkeitsansammlungen in Körperhöhlen, die keinen Krankheitswert darstellen. In der Regel werden Sie vom Körper resorbiert. In manchen Fällen jedoch sollten Sie punktiert werden. Die Punktion ist meist schmerzfrei, da die Haut durch die Liposuktion noch relativ lange nach dem Eingriff hyposensibel ist und man somit kaum Schmerzen empfindet. Bitte informieren Sie uns umgehend, falls Sie Serome an sich feststellen. Wir besprechen dann gemeinsam, was zu tun ist.
Seien Sie beruhigt. Das ist nach einer so großflächigen Liposuktion vollkommen normal. Das Gefühl normalisiert sich in den meisten Fällen. Es braucht nur Zeit. Oft sogar einige Monate.
Aquajogging , Aquagymnastik und leichtes Schwimmen sind 2-3 Wochen nach der Operation möglich. Richtigen Sport bitte erst 4-6 Wochen nach Operation.
Die Liposuktionen bei Lipödem-Patientinnen weisen Besonderheiten auf. Es ist wichtig, darüber zu sprechen, dass es sich um einen großen Eingriff handelt, der mit entsprechenden Risiken verbunden ist. Je besser Sie mental auf alles vorbereitet sind, desto einfacher können Sie mit den ganz typischen postoperativen Symptomen umgehen. Nach einer Megaliposuktion können Hämatome, Schwellungen sowie Ödeme auftreten. Insbesondere im Bereich der Oberschenkel- und Unterschenkel kann es zu Gefühlsstörungen kommen, die sich nach Ablauf mehrerer Monate in der Regel normalisieren. Dazu gehören Taubheit und Kribbelgefühle. Das Risiko einer Hypothermie (Absinken der Körpertemperatur auf unter 35°C) ist durch die Exposition größerer Areale der Körperoberfläche im Vergleich zu anderen Eingriffen erhöht. Dies kann unter Umständen zu Herzrhythmusstörungen, Koagulopathien, Elektrolytverschiebungen und einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen führen. Die Thermoregulation in unserer Klinik erfolgt mit Patienten-Wärmesystemen an zugänglichen Körperarealen sowie durch das Anwärmen der intravenös verabreichten Substanzen. Weiterhin decken wir ausnahmslos alle Patientinnen und Patienten peri – und postoperativ antibiotisch ab, um das Risiko für Infektionen zu reduzieren. Zur Sicherheit unserer Lipödem-Patientinnen werden alle Fettabsaugungen stationär durchgeführt. So können wir in der frühen postoperativen Phase regelmäßig die Vitalparameter kontrollieren und die Patientinnen unter Aufsicht mobilisieren. In manchen Fällen kann es durch Hämodilution und Nachblutungen zu einem symptomatischen Abfall des Hb-Wertes kommen. Hier kann unter Umständen eine Transfusion mit einem Erythrozytenkonzentrat notwendig sein. Wir weisen noch einmal explizit darauf hin, dass sich unsere Praxis – neben der ausgewiesenen Expertise und Spezialisierung von Herrn Dr. Jorjani in diesem Bereich – von anderen Praxen darin unterscheidet, dass wir unsere Operationen in der Regel in einem Krankenhaus oder in einer konzessionierten Privatklinik durchführen. In beiden Häusern, mit denen wir kooperieren, haben wir die Möglichkeit, im Fall der Fälle Erythrozytenkonzentrate zu transfundieren. Was bedeutet das für Sie? Sie werden nach der Operation stets und ständig überwacht. Es ist immer ärztliches Personal vor Ort oder in der Nähe und kann im Fall der Fälle innerhalb von Sekunden reagieren. In Linz am Rhein haben wir eine große, voll ausgestatte Intensivstation zur Verfügung und können somit auch mit gutem Gewissen anbieten, Hochrisikopatientinnen sicher zu behandeln.