LipöDem

Ein Lipödem (Lipohyperplasia dolorosa) ist eine angeborene, symmetrische Fettverteilungsstörung an den Extremitäten – mit Schmerzhaftigkeit als Kernsymptom.

Definition

lipoedema

Definition

Beim Lipödem handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, besonders an Ober- und Unterschenkeln mit orthostatischen Ödemen in der zweiten Tageshälfte und unklaren Schmerzen (Lipohyperplasia dolorosa). Ohne diese drei Bestandteile sprechen wir von einer Lipohypertrophie. Charakteristischerweise endet die Schwellung in Knöchelhöhe. Oft sind auch Arme und Rumpf betroffen, weshalb wir von einer systemischen Erkrankung sprechen. Die ersten Anzeichen treten vorzugsweise am Ende der Pubertät auf, jedoch kann die Krankheit auch in jedem Lebensalter ihren Anfang nehmen. Laut epidemiologischen Studien sind ca. 10% aller Frauen davon betroffen. Da die Diagnose nach wie vor sehr schwer ist und wenige Ärzte die notwendige Expertise hierzu aufweisen, gehen wir von einer viel höheren Dunkelziffer aus.
Symptome

Jahrelang wurden Patientinnen mit einer disproportionierten Relation zwischen Körperstamm und Extremitäten von ärztlicher Seite aus nicht ernst genommen, obwohl diätetische Maßnahmen und aktive sportliche Tätigkeiten zu keiner Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes geführt haben. Schwerwiegender als die optische Deformation ist für die betroffenen Patientinnen jedoch das permanente Schweregefühl der Arme und Beine mit denen sie täglich den Alltag bewältigen müssen, eine kontinuierliche Überempfindlichkeit und Schmerzen im Bereich der Extremitäten bei Berührung und die ubiquitäre Neigung zu Hämatomen. In der Kombination der Symptome bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Das Lipödem ist leider ein Chamäleon und zeigt verschiedene Erscheinungsformen, unterschiedliche Ausprägungen und Verläufe und kann schubweise oder progredient verlaufen. Bei manchen Patientinnen ist die gesamte Beinregion betroffen, bei anderen konzentriert sich das Lipfett auf den Hüft- und Oberschenkelbereich und bei anderen sind nur die Unterschenkel betroffen. Oft gibt es auch eine Korrelation zwischen Bein- , Armregion und der Rumpfregion, weshalb wir von einer systemtischen Erkrankung sprechen. Die morphologische Einteilung unterscheidet 4 Stadien:

Symptome

Jahrelang wurden Patientinnen mit einer disproportionierten Relation zwischen Körperstamm und Extremitäten von ärztlicher Seite aus nicht ernst genommen, obwohl diätetische Maßnahmen und aktive sportliche Tätigkeiten zu keiner Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes geführt haben. Schwerwiegender als die optische Deformation ist für die betroffenen Patientinnen jedoch das permanente Schweregefühl der Arme und Beine mit denen sie täglich den Alltag bewältigen müssen, eine kontinuierliche Überempfindlichkeit und Schmerzen im Bereich der Extremitäten bei Berührung und die ubiquitäre Neigung zu Hämatomen. In der Kombination der Symptome bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Das Lipödem ist leider ein Chamäleon und zeigt verschiedene Erscheinungsformen, unterschiedliche Ausprägungen und Verläufe und kann schubweise oder progredient verlaufen. Bei manchen Patientinnen ist die gesamte Beinregion betroffen, bei anderen konzentriert sich das Lipfett auf den Hüft- und Oberschenkelbereich und bei anderen sind nur die Unterschenkel betroffen. Oft gibt es auch eine Korrelation zwischen Bein- , Armregion und der Rumpfregion, weshalb wir von einer systemtischen Erkrankung sprechen. Die morphologische Einteilung unterscheidet 4 Stadien:

Typen

Stadium 1: Hautoberfläche glatt und gleichmäßig, Unterhautfettgewebe verdickt und weich mit kleineren Knötchen („Styroporhaut“)
Stadium 2: Hautoberfläche uneben und wellenartig, Unterhautfettgewebe verdickt und zunehmend verhärtet mit wallnussgroßen Knoten („Matratzenhaut“)
Stadium 3: Hautoberfläche uneben, ausgeprägte Umfangsvermehrung mit überstehenden Gewebeanteilen („Wammenbildung“), Unterhautfettgewebe verdickt und verhärtet mit größeren Knoten
Stadium 4: Kombination des Lipödems mit einem sekundären Lymphödem Durch die unproportionierte Umfangsvermehrung kommt es in den späten Stadien häufig zu Gelenkfehlstellungen und zu Gelenkverschleiß.
Einteilungen nach Lokalisation:

Typ 1: Hüften
Typ 2: Hüften und Oberschenkel
Typ 3: Hüften, Ober- und Unterschenkel
Typ 4: :Hüften, Ober- und Unterschenkel und Arme

Einteilung nach Region:

Untere Extremitäten: Oberschenkeltyp Unterschenkeltyp Ganzbeintyp
Obere Extremitäten: Oberarmtyp Unterarmtyp Ganzarmtyp

Typen

Stadium 1: Hautoberfläche glatt und gleichmäßig, Unterhautfettgewebe verdickt und weich mit kleineren Knötchen („Styroporhaut“)

Stadium 2: Hautoberfläche uneben und wellenartig, Unterhautfettgewebe verdickt und zunehmend verhärtet mit wallnussgroßen Knoten („Matratzenhaut“)

Stadium 3: Hautoberfläche uneben, ausgeprägte Umfangsvermehrung mit überstehenden Gewebeanteilen („Wammenbildung“), Unterhautfettgewebe verdickt und verhärtet mit größeren Knoten

Stadium 4: Kombination des Lipödems mit einem sekundären Lymphödem Durch die unproportionierte Umfangsvermehrung kommt es in den späten Stadien häufig zu Gelenkfehlstellungen und zu Gelenkverschleiß.
Einteilungen nach Lokalisation:


Typ 1: Hüften
Typ 2: Hüften und Oberschenkel
Typ 3: Hüften, Ober- und Unterschenkel
Typ 4: :Hüften, Ober- und Unterschenkel und Arme


Einteilung nach Region:

Untere Extremitäten: Oberschenkeltyp Unterschenkeltyp Ganzbeintyp
Obere Extremitäten: Oberarmtyp Unterarmtyp Ganzarmtyp

Ursachen & Forschung

Wir möchten uns an dieser Stelle nicht beteiligen an wilden Spekulationen bezüglich der Krankheitsursache, denn bis heute ist es schlichtweg nicht geklärt, warum Patientinnen am Lipödem erkranken. Was wir wissen ist, dass es eine genetische Komponente gibt, und dass fast ausschließlich Frauen betroffen sind. Alles andere ist derzeit Gegenstand der Forschung. In einigen Jahren wissen wir hoffentlich mehr. Aufgrund der Komplexität der Erkrankung gibt es derzeit auch keine kausale Therapie für das Lipödem und kein Versprechen auf Heilung. Wir wissen, dass durch Kompression, Einhaltung eines gesunden und sportlichen Lebensstils und in letzter Konsequenz durch eine Liposuktion, die Krankheit zu kontrollieren ist, jedoch wissen wir auch, dass wir nichts heilen können, ohne die Ursache dafür zu kennen. Was wir jedoch wissen: Das die meisten Patientinnen nach frustraner, konservativer Therapie durch eine Operation eine deutliche Linderung der Beschwerden haben und man so früh wie möglich operieren sollte (vorzugsweise im Stadium I-II), damit man eine suffiziente Hautretraktion erreicht. Dies wird in den ärztlichen Leitlinien der Lipödembehandlung auch so empfohlen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie den Eingriff von einem erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchführen lassen, da nur dieser das entsprechende manuelle, technische Geschick und das entsprechende ästhetische Auge für ein optimales Resultat aufweist, dass er während einer langjährigen, spezifischen Ausbildung erlernt hat.

Ursachen & Forschung

Wir möchten uns an dieser Stelle nicht beteiligen an wilden Spekulationen bezüglich der Krankheitsursache, denn bis heute ist es schlichtweg nicht geklärt, warum Patientinnen am Lipödem erkranken. Was wir wissen ist, dass es eine genetische Komponente gibt, und dass fast ausschließlich Frauen betroffen sind. Alles andere ist derzeit Gegenstand der Forschung. In einigen Jahren wissen wir hoffentlich mehr. Aufgrund der Komplexität der Erkrankung gibt es derzeit auch keine kausale Therapie für das Lipödem und kein Versprechen auf Heilung. Wir wissen, dass durch Kompression, Einhaltung eines gesunden und sportlichen Lebensstils und in letzter Konsequenz durch eine Liposuktion, die Krankheit zu kontrollieren ist, jedoch wissen wir auch, dass wir nichts heilen können, ohne die Ursache dafür zu kennen. Was wir jedoch wissen: Das die meisten Patientinnen nach frustraner, konservativer Therapie durch eine Operation eine deutliche Linderung der Beschwerden haben und man so früh wie möglich operieren sollte (vorzugsweise im Stadium I-II), damit man eine suffiziente Hautretraktion erreicht. Dies wird in den ärztlichen Leitlinien der Lipödembehandlung auch so empfohlen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie den Eingriff von einem erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchführen lassen, da nur dieser das entsprechende manuelle, technische Geschick und das entsprechende ästhetische Auge für ein optimales Resultat aufweist, dass er während einer langjährigen, spezifischen Ausbildung erlernt hat.

Differentialdiagnosen & Diagnosestellung

Viele verschiedene Krankheitsbilder weisen ähnliche Symptome wie das Lipödem auf. Die Diagnosestellung fällt deshalb extrem schwer. Morbus Decrum, das Phlebödem, die benigne symmetrische Lipomatose Launois-Bensaude Typ III, das primäre Lymphödem sowie die Lipohypertrophie sind einige Erkrankungen, die sehr ähnliche Symptome aufweisen. Bei der Diagnosestellung ist die Anamnese und die körperliche Untersuchung das A und O. Typisch sind der Zeitpunkt des Auftretens der ersten Symptome, die familiäre (genetische) Prädisposition, die symmetrische Verteilung der Unterthautfettpolster mit einer erheblichen Dysproportion zwischen Stamm und Extremitäten, die über den Tag hinweg progredienten Ödeme , die ab dem Knöchel beginnen, das Schweregefühl der Beine, die Neigung zu blauen Flecken und die fast unerträgliche Schmerzempfindlichkeit bei Berührung, die auch besonders in Partnerschaften ein großes Problem darstellt. Die Erstdiagnose wird meist durch einen Phlebologen oder Gefäßchirurgen gestellt, der zugleich mit Hilfe bildgebender Verfahren, weitere Erkrankungen im Venensystem ausschließen sollte. Wenn die Ödeme die über die Knöchel hinausgehen (positives Stemmer-Zeichen) in den Fußbereich, dann spricht man auch von einem Lipolymphödem.

Differential-diagnosen &
Diagnose-stellung

Viele verschiedene Krankheitsbilder weisen ähnliche Symptome wie das Lipödem auf. Die Diagnosestellung fällt deshalb extrem schwer. Morbus Decrum, das Phlebödem, die benigne symmetrische Lipomatose Launois-Bensaude Typ III, das primäre Lymphödem sowie die Lipohypertrophie sind einige Erkrankungen, die sehr ähnliche Symptome aufweisen. Bei der Diagnosestellung ist die Anamnese und die körperliche Untersuchung das A und O. Typisch sind der Zeitpunkt des Auftretens der ersten Symptome, die familiäre (genetische) Prädisposition, die symmetrische Verteilung der Unterthautfettpolster mit einer erheblichen Dysproportion zwischen Stamm und Extremitäten, die über den Tag hinweg progredienten Ödeme , die ab dem Knöchel beginnen, das Schweregefühl der Beine, die Neigung zu blauen Flecken und die fast unerträgliche Schmerzempfindlichkeit bei Berührung, die auch besonders in Partnerschaften ein großes Problem darstellt. Die Erstdiagnose wird meist durch einen Phlebologen oder Gefäßchirurgen gestellt, der zugleich mit Hilfe bildgebender Verfahren, weitere Erkrankungen im Venensystem ausschließen sollte. Wenn die Ödeme die über die Knöchel hinausgehen (positives Stemmer-Zeichen) in den Fußbereich, dann spricht man auch von einem Lipolymphödem.

Therapie

Die Therapie des Lipödems ist multimodal und beinhaltet mehrere Ansätze. Wichtig ist zu wissen, dass es sich um eine systemische, chronische Erkrankung handelt, mit der man ein Leben lang leben muss. Entgegen geläufiger Meinungen ist die Erkrankung nicht heilbar. Bei Diagnosestellung hat sich in frühen Stadien die KPE (komplexe und kombinierte Entstauungstherapie) etabliert. Ziel ist Verbesserung des Lymphabflusses durch Kompression, Lymphdrainage und Bewegungstherapie. Weiterhin hat sich eine ketogene Ernährung als sinnvoll erwiesen. Mit Hilfe dieser Maßnahmen, kann man die Progredienz der Erkrankung verlangsamen. Die fortschreitende Vermehrung der Fettzellen lässt sich jedoch nicht maßgeblich beeinflussen. Um die Erkrankung maßgeblich und sinnvoll kontrollierne zu können, hat sich die operative Therapie mittels Liposuktion als einziges, leitliniengerechtes Verfahren in den letzten Jahren etabliert.

Therapie

Die Therapie des Lipödems ist multimodal und beinhaltet mehrere Ansätze. Wichtig ist zu wissen, dass es sich um eine systemische, chronische Erkrankung handelt, mit der man ein Leben lang leben muss. Entgegen geläufiger Meinungen ist die Erkrankung nicht heilbar. Bei Diagnosestellung hat sich in frühen Stadien die KPE (komplexe und kombinierte Entstauungstherapie) etabliert. Ziel ist Verbesserung des Lymphabflusses durch Kompression, Lymphdrainage und Bewegungstherapie. Weiterhin hat sich eine ketogene Ernährung als sinnvoll erwiesen. Mit Hilfe dieser Maßnahmen, kann man die Progredienz der Erkrankung verlangsamen. Die fortschreitende Vermehrung der Fettzellen lässt sich jedoch nicht maßgeblich beeinflussen. Um die Erkrankung maßgeblich und sinnvoll kontrollierne zu können, hat sich die operative Therapie mittels Liposuktion als einziges, leitliniengerechtes Verfahren in den letzten Jahren etabliert.

Expertise

Im Vergleich zu vielen anderen Lipödemspezialisten führt Dr. Jorjani die Absaugungen nicht mit Hilfe der wasserstrahlassistierten Methode, sondern mit Hilfe des vibrationsgestützten Verfahrens durch (PAL). Beide Verfahren haben ihre Vor – und Nachteile. Als einer der wenigen Operateure in Deutschland weist Dr. Jorjani eine sehr hohe Expertise mit beiden Systemen auf und erläutert Ihnen im persönlichen Gespräch gerne Vor- und Nachteile der Verfahren. Dr. Jorjani ist hochspezialisiert in der Lipödemchirurgie, kann seit vielen Jahren vierstellige Operationszahlen aufweisen in allen Körperregionen (Arme, Beine, Bauch und Rücken) und legt neben der medizinischen Notwendigkeit viel krankes Fettgewebe zu entfernen einen sehr hohen Wert auf das ästhetische Endergebnis, da jede Frau nicht nur schmerzfrei sein möchte nach den operativen Eingriffen, sondern auch eine deutliche Besserung der Kontur erwartet. Wir möchten mit all unserer Expertise diesen Ansprüchen gerecht werden.

Expertise

Im Vergleich zu vielen anderen Lipödemspezialisten führt Dr. Jorjani die Absaugungen nicht mit Hilfe der wasserstrahlassistierten Methode, sondern mit Hilfe des vibrationsgestützten Verfahrens durch (PAL). Beide Verfahren haben ihre Vor – und Nachteile. Als einer der wenigen Operateure in Deutschland weist Dr. Jorjani eine sehr hohe Expertise mit beiden Systemen auf und erläutert Ihnen im persönlichen Gespräch gerne Vor- und Nachteile der Verfahren. Dr. Jorjani ist hochspezialisiert in der Lipödemchirurgie, kann seit vielen Jahren vierstellige Operationszahlen aufweisen in allen Körperregionen (Arme, Beine, Bauch und Rücken) und legt neben der medizinischen Notwendigkeit viel krankes Fettgewebe zu entfernen einen sehr hohen Wert auf das ästhetische Endergebnis, da jede Frau nicht nur schmerzfrei sein möchte nach den operativen Eingriffen, sondern auch eine deutliche Besserung der Kontur erwartet. Wir möchten mit all unserer Expertise diesen Ansprüchen gerecht werden.

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Auf einen Blick
DAUER

1-3 Stunden

NARKOSE

Tumeszenzanästhesie oder Allgemeinanästhesie

NACHBEHANDLUNG

6-8 Wochen
Kompressionsbekleidung

GESELLSCHAFTSFÄHIG

Nach circa 2-3 Tagen

SPORT
Nach 6-8 Wochen
Fragen & Antworten
Die meisten Frauen bekommen die ersten Symptome in der Pubertät. Obwohl sich das Alltagsverhalten nicht ändert, nehmen viele Betroffene unkontrolliert schmerzhafte Masse an Beinen und Armen zu. Die Extremitäten werden schmerz- und berührungsempfindlich und verlieren an Kontur. Die Oberschenkel und Oberarme sacken durch die Masse nach unten und verdecken Ellenbogen- und Kniegelenke und durch eine Massezunahme im Bereich der Unterschenkel, kann man plötzlich keine Stiefel mehr tragen. Weiterhin ist man übersäht von blauen Flecken, weil selbst kleinste Berührungen Hämatome verursachen. Hinzu kommt ein permanentes Schweregefühl. Die eigenen Beinen werden zu dauerhaften Gewichten, die man kaum noch tragen kann. Häufig ist es auch so, dass man während Schwangerschaften ausgeprägte Schübe erleidet. Man vermutet, dass das Östrogen und der Hormonhaushalt bei Frauen einen wesentlichen Impact auf die Erkrankung hat. Beweise fehlen jedoch bis heute dafür.
Der erste Schritt ist der Gang zum Phlebologen. Dieser sollte unseres Erachtens die erste Anlaufstation sein bei der Diagnosefindung, weil er andere Pathologien ausschließen kann und eine Differenzierung zwischen Lipödem- und Lymphödem Komponente durchführen kann. Weiterhin schaut er nach der Durchblutungssituation und nach der Qualität des venösen Abflusses. Diese Punkte sind mit ausschlaggebend für eine allumfassende Lipödem Therapie. Hier beginnt meist auch schon der erste Schritt der therapeutischen Kette: Kompressionskleidung und manuelle Lymphdrainage können die Erkrankung verlangsamen und sind die optimale Vorbereitung für die spätere, notwendige operative Therapie. Lassen Sie sich alle Befunde und die Diagnose unbedingt schriftlich geben.

Wir halten das Lipödem für eine systematische Erkrankung, die den gesamten Körper befallen kann. Somit auch Bauch und Rücken.

Natürlich. Allerdings sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass das Lymphödem ein leben lang bestehen kann und Sie ein leben lang Kompressionswäsche tragen müssen. Durch eine Operation wird sich Ihr Befund in der Regel nicht verschlechtern.

Auf jeden Fall. Je mehr Gewicht sie auf langsamen Weg vor dem Eingriff verlieren, desto besser das operative Outcome

Unserer Erfahrung nach bestimmt der individuelle Leidensdruck den Zeitpunkt der Operation. Es gibt sehr leichte und langsam verlaufende Erkrankungsformen, bei denen die Patientinnen durch die alleinige konservative Therapie viele Jahre lang im selben Stadium bleiben und eine gute Lebensqualität haben. Wir empfehlen dennoch die Operation in sehr frühen Stadien, weil sich der Erfahrung nach gezeigt hat, dass man ein Fortschreiten der Erkrankung erheblich verlangsamen kann.

Das ist eine schwierige Frage. Der Erfahrung nach sagen wir immer : je früher , desto besser. Ihre Haut wird es Ihnen danken.

Wir sind keine Freunde davon, die Zahl der Operationen von Beginn an definitiv festzulegen. Die Faustformel lautet: wir machen soviel Eingriffe, bis unsere Patientinnen beschwerdefrei und glücklich sind. Das kann nach einem Eingriff bereits sein oder aber auch nach 4-5 Eingriffen. Es hat sich bewährt die untere Extremität (Beine) in 2 Sitzungen zu operieren und jeweils die Vorher – und Rückseite zu therapieren. Die Arme werden meistens in einer Operation behandelt.

Selbstverständlich können wir die Diagnose stellen. Für die Operation brauchen wir allerdings einen externen Befund (z.B. vom Phlebologen).

Sie erhalten von uns ca. 8 Wochen vor dem Eingriff eine E-Mail mit allen Informationen, die Sie bezüglich der Operation und der Vor- und Nachsorge benötigen. Die E-Mail beinhaltet zusätzlich alle Unterlagen, die wir von Ihnen benötigen, sowie Hinweise zur Folgekostenversicherung und dem erforderlichen Kompressionsmieder. In der E-Mail erhalten Sie gleichzeitig den Kostenvoranschlag. Der Kostenvoranschlag dient als vorläufige Rechnung mit einem Zahlungziel von 6-8 Wochen vor der geplanten Operation. Ungefähr 4-6 Wochen vor dem Eingriff wird Sie das Krankenhaus in dem Sie operiert werden kontaktieren, um mit Ihnen alles Weitere bezüglich des
anästhesiologischen Aufklärungsgesprächs und dem Ablauf der Patientenaufnahme zu besprechen.

Regelmäßiges Tragen der Kompressionswäsche 4-6 Wochen vor der Operation macht das Gewebe weicher und den Eingriff für uns leichter.

Die ersten 24h nach der Operation werden Sie von uns mit Kompressionstrümpfen versorgt und elastisch gewickelt. Danach empfehlen wir 4-6 Wochen das Tragen eines Kompressionsmieders bevor Sie dann Ihre gewohnte Flachstrickkompressionswäsche tragen können.

Natürlich nicht. 99% unserer Patienten bei Lipödembehandlung sind Frauen. Natur ist Natur und gehört dazu.

Natürlich dürfen Sie das. Wir würden Sie jedoch bitten, dass die Rasur spätestens 24 Stunden vor der Operation erfolgt.

In der Regel dauern die Eingriffe 2-3 Stunden und werden von uns ausschließlich in einem stationären Setting durchgeführt, bei dem die Patienten mindestens eine Nacht im Krankenhaus überwacht werden müssen. In unserem Setting werden die Operationen in einem richtigen Krankenhaus durchgeführt, bei dem die permanente Überwachung durch Fachpersonal gewährleistet ist und sich 24/7 ein Chirurg und ein Anästhesist im Haus befinden, und so in Notfallsituationen immer innerhalb von Sekunden reagiert werden kann. So schlafen Sie ruhiger und wir natürlich auch.
Wir haben die letzten Jahre das ausserordentliche Privileg genossen sowohl in TAL, PAL als auch in WAL Behandlungen durchzuführen. Und eine Sache können wir Ihnen sagen. Es gibt keine optimale Therapie. Die Expertise ihres Chirurgen ist ausschlaggebend für das Ergebnis. In der Hand eines Spezialisten ist es egal welche Technik man benutzt. Die Ergebnisse sind meist vergleichbar und gut. Die Kollegen, die ihr jeweiliges System für das Beste halten, sagen das meist, weil sie andere Systeme nicht ausführlich getestet haben und mit ihrem System den sichersten Umgang haben und folglich aufgrund ihrer Ergebnisse, dieses auch für das beste halten. Die wasserstrahlassistierte Liposuktion zum Beispiel ist unseres Erachtens ein sehr schonendes und gutes Verfahren, welches sehr kurze Operationszeiten zulässt, da man die Tumeszenz kaum Einwirken lassen muss. Aufgrund der meist sehr ausgeprägten Befunde beim Lipödem muss der Wasserstrahl aber oft intraoperativ deutlich reduziert oder gar pausiert werden, da man den Patienten schlichtweg sonst überwässert und sich das postoperativ in Anämien mit konsekutiven Kreislaufschwierigkeiten äußert. Weiterhin haben viele Patientinnen oft starke, muskelkaterartige Schmerzen nach dem Eingriff, da der harte Wasserstrahl die Muskelfaszien reizt. Unserer Erfahrung nach ist die WAL eine modifizierte und bessere TAL. Beide Verfahren sind jedoch zweifellos sehr gut. Bei der PAL, die wir hauptsächlich benutzen, infiltrieren wir genau soviel Tumeszenzlösung wie wir am Ende auch an Fettaspirat erwarten. Durch die Vibrationsgestützte Liposuktion lösen sich die Fettzellen ohne Kraft aus den Zellverbänden und durch die mechanische Reizung der Haut, haben wir meist eine sehr gute und anderen Verfahren überlegene Hautretraktion. Aber auch hier es wichtig, dass die Operation von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt wird, da das Gefühl fürs Gewebe durch die ständige Vibration im Gegensatz zu anderen Verfahren reduziert ist. Das charmante an der PAL ist für uns die Möglichkeit viele verschiedene , körperregionsspezifische Kanülen zu benutzen, so dass wir für jede Region das optimale Werkzeug zur Verfügung haben. Weiterhin ist das Verfahren bei Re-Lipos und Korrekturen unseres Erachtens den anderen Verfahren deutlich überlegen, da man durch durch die vibrationsgestützte Technik ohne Kraftaufwand durch das vernarbte Gewebe kommt und die Patienten postoperativ deutlich weniger Schmerzen haben. Alle Erkenntnisse basieren auf persönliche Erfahrungen und erheben nicht den Anspruch auf Vollkommenheit oder Richtigkeit. Wir können Ihnen nur das berichten, was wir nach hunderten Behandlungen mit allen 3 Systemen berichten können.
Wir sind keine Freunde von absoluten Zahlen. Wir können bis zu 10% des Körpergewichts unter stationären Bedingen absaugen aber operieren solange, bis wir der Meinung sind, das optimale Resultat erzielt zu haben. Das kann nach 3 Litern sein, aber auch nach 8 Litern. Sie müssen uns diesbezüglich vertrauen, da wir ein sehr erfahrenes Team sind und in der Vergangenheit stets ein gutes Gefühl für das Endresultat bewiesen haben.

In der Regel nähen wir alle Inzisionsstellen zu, da wir aufgrund unserer speziellen Operationstechnik sehr trocken operieren und unsere Patienten dadurch kaum “auslaufen” postoperativ. Die Fäden werden werden 10-14 Tagen gezogen.

Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Einige können Sie weglassen, nachdem Sie sie jeweils für 6 Wochen postoperativ getragen haben und andere Patientinnen müssen die Kompressionskleidung ein leben lang tragen. Hier hilft nur probieren über studieren.
Unsere ehrliche Antwort lautet, dass wir es nicht wissen, weil wir bis heute nicht wissen woher die Erkrankung kommt. Was wir Ihnen jedoch sagen können, ist dass viele Patientinnen stabile Langzeitergebnisse nach durchgeführter Operation haben, sofern sie einen guten und gesunden Lebensstil einhalten. Nach operativer Therapie ändert sich der Stoffwechsel vieler Patientinnen zum Guten und sie verlieren schlagartig viel Gewicht. Die Ursache hierfür ist bis heute nicht klar.
Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Es ist abhängig von Hautqualität, Alter, sportlicher Aktivität und natürlich auch Menge an abgesaugtem Fett. Die Faustformel lautet: je früher man sich behandeln lässt, desto geringer ist das Risiko für ein notwendige Straffung, da die Haut meist in jungen Jahren eine ausserordentlich gute Rückbildungsfähigkeit hat. In unserer Klinik weisen wir eine hohe Expertise bezüglich Liposuktionen und Körperstraffungen auf, so dass wir sie ganzheitlich behandeln können im Fall der Fälle.

Bei Seromen handelt es sich um Flüssigkeitsansammlungen in Körperhöhlen, die keinen Krankheitswert darstellen. In der Regel werden Sie vom Körper resorbiert. In manchen Fällen jedoch müssen Sie punktiert werden. Die Punktion ist meist schmerzfrei, da die Haut durch die Liposuktion noch relativ lange nach dem Eingriff hyposensibel ist und man somit kaum Schmerzen empfindet.

Seien Sie beruhigt. Das ist nach einer so großflächigen Liposuktion vollkommen normal. Das Gefühl normalisiert sich in den meisten Fällen. Es braucht nur Zeit.

Aquajogging , Aquagymnastik und leichtes Schwimmen sind 3 Wochen ab Operation möglich. Richtigen Sport bitte erst 6 Wochen nach Operation.

Die Liposuktionen bei Lipödem-Patientinnen weisen Besonderheiten auf.

Es ist wichtig darüber zu sprechen, dass es sich um einen großen Eingriff handelt und entsprechenden Risiken. Je besser Sie mental auf alles vorbereitet sind, desto einfacher können Sie mit ganz typischen postoperativen Symptomen umgehen.

Nach einer Megaliposuktion können Hämatome, Schwellungen sowie Ödeme auftreten. Insbesondere im Bereich der Oberschenkel- und Unterschenkel treten Gefühlsstörungen auf, die sich nach Ablauf mehrerer Monate in der Regel normalisieren. Dazu gehören Taubheit und Kribbelgefühle.

Das Risiko einer Hypothermie (Absinken der Körpertemperatur auf unter 35 °C) ist durch die Exposition größerer Areale der Körperoberfläche im Vergleich zu anderen Eingriffen erhöht. Dies kann unter Umständen zu Herzrhythmusstörungen, Koagulopathien , Elektrolytverschiebungen und einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen führen. Die Thermoregulation in unserer Klinik erfolgt mit Patienten-Wärmesystemen an zugänglichen Körperarealen sowie durch das Anwärmen der intravenös verabreichten Substanzen. Weiterhin decken wir ausnahmlos alle Patienten peri – und postoperativ antibiotisch ab um das Risiko für Infektionen zu reduzieren.

Zur Sicherheit unserer Lipödem-Patientinnen werden alle Fettabsaugungen stationär durchgeführt. Somit können in der frühen postoperativen Phase die Vitalparameter regelmäßig kontrolliert werden, und die Patientinnen werden unter Aufsicht mobilisiert.

In manchen Fällen kann es durch Hämudilution und Nachblutungen zu einem symptomatischen Abfall des Hb-Wertes kommen. Hier kann ggf. eine Transfusion mit einem Erythrozytenkonzentrat notwendig sein.

Wir weisen nochmal explizit darauf hin, dass sich unsere Praxis von anderen Praxen neben der Expertise von Dr. Jorjani darin unterscheidet, dass wir die Operationen in einem Krankenhaus durchführen.

Was heißt das für Sie?

Sie werden stets und ständig nach der Operation überwacht. Es ist immer ärztliches Personal vor Ort und kann im Fall der Fälle innerhalb von Sekunden reagieren. Wir haben eine große, voll ausgestatte Intensivstation und können somit auch Hochrisikopatientinnen behandeln. Sie schlafen so ruhiger und wir natürlich auch.

Schreiben Sie uns an :-). Wir sind Freunde von ehrlichen und direkten Worten und werden ihnen garantiert innerhalb von 48 Stunden antworten. Ihr Dr. Jorjani.